Beteiligung an der Heidekultour 2022

Heimatmuseum -

Vierdörfer Dönz e.V.

Die „Dönz“ präsentiert, unter der Projektleitung von Andrea Gogl, Werke von fünfzehn KünstlerInnen aus Sprötze, Trelde, Drestedt und Kakenstorf. Skulpturen, Plastiken und Malerei sind in die Museumsräume integriert. Das Spektrum reicht von naturalistischer Ölmalerei, Fine-Art, zu abstrakter, surrealer Kunst, Kitsch-, Küchenkunst und Kunsthandwerk. Wir schlagen Brücken aus der Vergangenheit in die Gegenwart, von der Natur zur Kunst, vom funktionalen Gegenständen hin zu funktionslosen Objekten, vom Kunstprozess zum Werk und vom Alltag zur Kunst.


Beteiligte KünstlerInnen:


- Karin Baecker, Sprötze, Malerei

   http://karinsgalerie.online2011.de


- Anne Beecken, Sprötze, Malerei/Druckgrafik

   www.licht-und-leinwand.de


- Andrea Gentner, Drestedt, Lederwaren

   www.wildundweise.eu


- Andrea Gogl, Trelde, Malerei und Grafik

   www.ars-aduno.de


- Doris Grossmann, Trelde, Malerei


- Sara Heinrich, Sprötze, Fine Art Malerei

   www.saraheinrich.de


- Gerhard Koopmann, Nachlass, Trelde,

   Holzbildhauerei


- Hildegard Langefeld, Kakenstorf,

Zeichnung, Druckgrafik, Malerei

   www.hildegardlangefeld.de


- Teena Leitow, Trelde, Mixedmedia-Art

   www.atelierachtweb.wordpress.com


- Matthias Neb, Trelde, Malerei und Grafik

   www.instagram.com/nebmatthias


- Jörg Sagrauske, Sprötze, „unrunde Drechseldinge“


- Erika Schill, Drestedt, Malerei


- Hubert Schill, Drestedt, Metallskulpturen


- Heinz Schmidt, Trelde, Hobbymalerei


- Christine Zschage, Drestedt, kreative Mode

   www.tineforpresident.de


Öffnungszeiten: 11—18 Uhr



Heimatmuseum Vierdörfer Dönz e. V.

Niedersachsenstraße 20

21244 Buchholz-Sprötze

http://www.vierdoerferdoenz.de

Informationen zu den KünstlerInnen

Sara Heinrich

(Sprötze/ Malerei) ist studierte Kommunikationsdesignerin, Illustratorin und Malerin. Sie schloss das Kunststudium in Hamburg ab und lebt und arbeitet seit vier Jahren in ihrem Atelier in Buchholz-Sprötze. Ihre Techniken umfassen Acryl, Aquarell, Gouache, Ei-Tempera und Öl. Ihre Zeichnungen entstehen in Kohle, Tinte, Pastell und Bleistift. Sara Heinrich ist in der Tradition der Fine-Art und des phantastischen Realismus zuhause, die sie in Form einer feinen Handwerkskunst zwischen Tradition und Modern verortet. Sie thematisiert in ihren Arbeiten die Intensität der Wahrnehmung und Erfahrung von Natur, z. B. in Form von farbenprächtigen Blüten, wie unter einer Lupe oder einem Brennglas. Auch Landschaften, Götter-Mythen, kosmische Träume und Visionen werden teilweise durch surrealistische Elemente ergänzt und dargestellt. Sie wendet sich in der Malerei innerem Bewusstsein und Spiritualität im Diesseits zu. Sara Heinrich ist Mitglied des Heidekultour e. V. und Jurypreisträgerin deren Kunstwettbewerbs 2021.

Weitere Werke von Sara Heinrich sind anlässlich der Heidekultour 2022 Am Spitzen Berg 2, in 21244 Buchholz-Sprötze ausgestellt

Weitere Informationen unter: www.saraheinrich.de

Heinz Schmidt

(Trelde/Malerei) hat sich mit Hilfe des Internets erst im Alter von 64 Jahren völlig selbständig mit einfachen Mitteln Acrylmalerei angeeignet und betreibt dieses Hobby seitdem mit Begeisterung. Ein breites Spektrum an Bildvorlagen, wie z. B. Blumenfelder, Spaziergänger im Regen oder Schiffsbilder entnimmt er dem Internet und setzt diese malerisch um. Weitere Inspirationen für seine Bilder kommen aus der Natur (z. B. Blumen und Landschaft). Zudem entfachen malerische Experimente auf der Bildfläche ein farbiges abstraktes Feuerwerk, das große Schaffensfreude erahnen lässt. Gerade für BesucherInnen, die sich bislang wenig mit Kunst befasst haben, stellt die Ausstellungsbeteiligung von Heinz Schmidt eine Einladung in das Abenteuer der Malerei dar. Heinz Schmidt konnte aufgrund seiner Auswahl an sympathischen Motiv-Vorlagen und seiner ansprechenden offenen Malweise in seiner kurzen Schaffenszeit von drei Jahren bereits zahlreiche InteressentInnen für seine Bilder gewinnen.

Weitere Werke können nach Terminabsprache unter

heinzschmidt454@yahoo.de besichtigt werden.

Teena Leitow

schloss das Studium „Angewandte Kulturwissenschaften“ ab und arbeitet seit 2017 im atelier acht im Alten Schulweg in Trelde. In ihrer Kunstproduktion schimmert die vertiefte Auseinandersetzung mit der Bedeutung von Kitsch in der Kunst des 20. Jahrhunderts durch. Sie sammelt eigentümliche Objekte und Bildvorlagen, die sie zu Upcycling-Kunst, objekthaften Collagen, Assemblagen, Mixedmedia-Art und Skulpturen verarbeitet. Diese haben oftmals einen aktuellen Alltags- und Gesellschaftsbezug. In der Tradition von Dada, Surrealismus, Pop- und Kitsch-Art setzt sie sich humorvoll und zeitkritisch mit Alltags- und Hochkultur auseinander. Teenas Arbeiten befinden sich international in mehreren Privatsammlungen. In der Dönz installiert Teena ihre „Küchenkunst“.

Die vielschichtigen Facetten von Küchenkunst, die Rolle und das Selbstverständnis der (Haus)Frau beschäftigen die Künstlerin seit Jahren. "Kunst in der Küche" und die "Küche als Kunstort" bedeuten ihr auch den Einzug der Kunst ins Alltägliche, die Verbindung von Kunst und Leben: Die wechselseitige Inspiration von Kochen und Kunst, die Kunst (zu) kochen, die Kochkunst.

Weitere Informationen unter: www.atelierachtweb.wordpress.com.

Doris Grossmann

(Trelde/Hobbymalerei) ist ehemalige Lehrerin der Gesamtschule Harburg und malt seit vielen Jahren in unterschiedlichen Malgruppen in Hamburg, In besonderem Maße prägten die Kurse von Maria und Natalia Petschatnikov sowie Stefan Oppermann ihre malerische Entwicklung. Zu diesen KünstlerInnen fand sie über die Malschule der Hamburger Kunsthalle. In Öl, Acryl und Aquarell entstehen u. a. Landschaftsgemälde und Stadtlandschaften. Das Hauptinteresse Doris Grossmanns liegt jedoch auf Menschendarstellungen. Die Menschen versprühen, von ihr ins Portrait gesetzt, ihre lebendige charakterstarke Ausstrahlung als Sonderlinge oder sind mit einer großen Portion Humor in Szenen gesetzt. Über die Malerei ist es Doris Grossmann möglich, zwischen sich und den fotografierten Menschen einen Bezug herzustellen und sich in Motive einzufühlen. Bildvorlagen für Portraits fand sie u. a. In den bewegenden Fotoreportagen von Steve Mc Curry, der einfühlsam Menschen in speziellen Lebenssituationen in den Focus nimmt.


Weitere Informationen unter: dodo.grossmann@gmx.de

Hildegard Langefeld

- Hildegard Langefeld lebt und arbeitet in Kakenstorf und Buchholz. Zeichnen und Malen zieht sich durch ihr ganzes Leben. Neben der Arbeit für eine Galerie, für verschiedene Verlage, und Agenturen gehören einige Semester Kunstgeschichte und Kurse in Malerei und Zeichnung zu ihrem Werdegang. Dazu gehört auch das Organisieren und Kuratieren von Ausstellungen. Sie war Mitglied im Hamburger Kunstverein und gehört aktuell den Freunden der Hamburger Kunsthalle an. Gesellschaftliche und biografische Themen spielen in ihren Arbeiten eine große Rolle. Ihren medialen Ausdruck findet sie in Zeichnungen, Druckgrafiken und Malereien. Es ist ein Spannungsfeld zwischen offenen, sich frei entwickelnden malerischen Prozessen und akribischen Zeichnungen, in dem sie gerne arbeitet.

Hildegard Langefeld stellt schon über 10 Jahren ihre Kunstwerke aus. Kürzlich erst waren ihre Arbeiten auf Gut Bötersheim, auf der Cap San Diego, 2017 bei Dataport IT-BBZ, einige Jahre in Abständen in der Galerie 23 in Hamburg zu sehen. Jährlich ist sie vertreten mit dem offenen Atelier „mopsblau“ in der Stadtbücherei Buchholz. Auch in der Galerie im Zieglerhof in Lüneburg oder 2011 in der Werkstattgalerie Tiegel in Schwerin wurden ihre Werke präsentiert. Sie ist  Mitglied der Künstlergruppe „Kunstnetzwerk13" und Preisträgerin "Freiheit meiner Kunst" der Kunstakademie EIGENART bei München.

Weitere Informationen unter https://www.hildegardlangefeld.de




Karin Baecker

 (Sprötze/Malerei) nimmt seit 2013 an Malkursen von Anne Beecken in Sprötze teil. Freiheit im Experimentieren z. B. auch mit chemischen Oxidationsmitteln ist Karin Baecker wichtig. Ihre Bilder entstehen aus der Lust und Freude, Material zusammenzubringen und dies miteinander reagieren zu lassen. Sie verwendet zudem geometrische Symbole und Grundformen oder florale Motive und kombiniert diese miteinander oder auch mit menschlichen Umrissen. Durch Wiederholungen von Formen und ihrem kräftigen Pinselduktus wirken ihre Motive oftmals wie eingemeißelt und unverrückbar im Bild manifestiert. Dadurch prägen sich die Bilder von Karin Baecker im Geiste der Betrachtenden ein und entfalten ihre Bildpräsenz. Ihre Bildergebnisse bestechen durch Nähe, Direktheit und Formklarheit. Weitere Arbeiten von ihr scheinen mit dem Bildraum zu flirten. Der Blick des Betrachters wird in den Bildraum hinein gelockt, um dann wieder abgewiesen und auf die zweidimensionale Oberfläche des Bildes verwiesen zu werden.

 

Weitere Informationen unter: www.karinsgalerie.online2011.de,

mail: karin.baecker@online2011.de


Andrea Gentner und Christine Zschage

betreiben gemeinsam den „Werkstattladen“ in Drestedt


-
Andrea Gentner (Drestedt/ Kunsthandwerk Lederwaren) fertigt unter dem Label Wild und weise punzierte Lederarbeiten, Gürtel und Accessoires aus pflanzlich gegerbtem Leder. Die meisten Techniken brachte sich die Kunsthandwerkerin autodidaktisch bei und entwickelte im Laufe der Jahre einen eigenen Stil. Sie liebt es, mit Formen zu spielen, schöne, sinnvolle und hochwertige Dinge herzustellen, die den Besitzern lange Freude machen. Seit 15 Jahren arbeitet sie mit Naturmaterialien wie Holz, Knochen und Federn etc.


- Christine Zschage (Drestedt/Modedesign und Schneiderei/Linoldruck) schneidert leidenschaftlich, rest- und rastlos kreativ als Tineforpresident bunte Mode, Röcke, Hosen, Hemden aus Cord und Leinen in Bio-Qualität und fair gehandelten Stoffen aus aller Welt. Gerne versucht sie sich vorschlagsoffen für KundInnenwünsche an Neuem, Besonderem und an ausgefallenen persönlichen Unikaten. Sie beschreibt ihren Stil als farbenfroh, bequem, einzigartig, fair und vor allen Dingen anziehend.


Weitere Produkte der beiden Kunsthandwerkerinnen werden im Rahmen der Heidekultour 2022 am 23./24.4. und am 30.4./1.5. in Otter bei  Finn-Olaf Walter, Schulstraße 1, 21259 in Otter ausgestellt.

Weitere Informationen unter: www.derwerkstattladen.net

Bernd Koopmann

präsentiert den Nachlass seines verstorbenen Vaters Gerhard Koopmann, den gelernten Maurer und Hobby-Holzbildhauer aus Trelde. Gerhard Koopmann war in Trelde als „Eulenschnitzer“ bekannt, dessen Hobby ihm sehr viel bedeutete. Drei bis vier Meter große Holzeulen, ein Hirtenbrunnen, ein geschnitztes Türschild und ein kleines Tor bei der Eingangspforte zierten lange Jahre den Vorgarten der Koopmanns in der Alten Bahnhofstraße in Trelde. Eine direkt aus dem Stamm heraus geschlagene Eule von ihm ist immer noch im Nindorfer Wildpark zu sehen. Während eines Kuraufenthaltes 1963 im Harz ließ er sich von einem Holzschnitzer, dessen Werke ihn faszinierten, erste Handgriffe zeigen. Alles Weitere hat er sich dann selber beigebracht und erarbeitet. Gerhard Koopmann liebte die Natur. Tiermotive waren seine Leidenschaft. Sein Jagdschein inspirierte ihn zu den Objekten aus Hirschhorn, die zu Holzskulpturen aus Linde, Eiche, Ahorn und Fichte hinzukamen. Dies sind z. B. Tischleuchten, Deckenleuchten, Wandleuchten, Korkenzieher und Flaschenöffner.

 

Weitere Werke von Gerhard Koopmann sind anlässlich der Heidekultour 2022 am 23./24.04. und am 30.04./01.05. von 11 bis 18 Uhr in der Alten Bahnhofstraße 22, in 21244 Buchholz-Trelde ausgestellt.


Matthias Neb

 (Trelde/Malerei und Grafik) ist Sammler lokaler Kunstwerke und langjähriger Leiter der Kunstausstellungen in der Holmer Mühle. Als aktives Mitglied bringt er sich im Kunstverein Buchholz ein. In dieser Ausstellung zeigt er erstmals seine eigenen Zeichnungen im Original öffentlich, die im privaten Rahmen entstehen. Matthias Neb zeichnet und malt. Er verknüpft Motive surreal miteinander und entlehnt die Malweise Traditionen naiver und expressionistischer Kunstströmungen, indem er oft mit reinen Farben arbeitet. Aus schnellen, einfachen aufs Wesentliche reduzierten Zeichenstrichen, die eine eigene charakterstarke Handschrift ausgeprägt haben, entstehen bildliche Poesien, einfache „Gesprächsnotizen“, mal auf nichts Verweisende mal sehr durchdachte, verspielte und ungewöhnliche Zusammenstellungen und Darstellungen von Dingen, Wesen, Figuren und Tieren. Manche Absurdität findet sich karikiert und humorvoll an die Bildoberfläche gebracht und manche Geschichte, wie z. B. die Meerfahrt des heiligen Brandan ist von Matthias Neb illustriert. Trotz des leichten Zeichenstrichs, lässt sich eine dahinterliegende Themenschwere erahnen. Aufgrund der Art der Darstellung erscheint diese wiederum wie ein tragisch komischer Witz vor dem Auge des Betrachters.


Andrea Gogl

(Trelde/Malerei und Grafik) Andrea Gogl ist Kulturwissenschaftlerin, Kunstvermittlerin und studierte zwei Semester an der HBK Essen Malerei und Grafik. Seit ihrem Rückzug nach Trelde bringt sie sich im Kunstverein Buchholz ein und erkundet die lokalen kulturellen und künstlerischen Gegebenheiten. In Bildbeispielen stellt sie ihre eigene Arbeitsweise mit der eigenständig entwickelte Zeichentechnik „Krickulum Vital“ vor. In ihr verdichten sich Welteindrücke, Lebenserfahrungen und Situationen auch unter Einfluss von Musik zu Bildern. Ein plastisches Objekt, das „Atelier der Zukunft“ erträumt und führt vor Augen, wie künstlerisch praktische Arbeit zu einem Himmelsgenuss führen kann.

Weitere Werke von Andrea Gogl sind anlässlich der Heidekultour 2022 am 30. April und am 1. Mai von 11-18 Uhr im Diekwischweg 14, in 21244 Buchholz-Trelde ausgestellt.

Weitere Informationen unter:
www.ars-aduno.de


Anne Beecken

  (Sprötze/Malerei und Druckgrafik) betreibt seit 2009 das Atelier lichtRaum in Sprötze, wo sie neben ihrer eigenen Arbeit auch kontinuierlich Acrylmalkurse anbietet. Ihre experimentell entstehenden abstrakten Bildkompositionen bestechen durch Farbintensität und körperlich spürbare Plastizität. Pulvrige Farbpikmente, Strukturpasten und pastoser Farbauftrag, sowie die Einbindung zusätzlicher Materialien wie Kaffeesatz, Asche, Borke oder Baumwurzeln bilden eine haptisch fühlbare Oberflächenstruktur, die den Blick der Betrachtenden im Bild festhält, so dass die physische Kraft dieser Bilder sich auf den Betrachter übertragen kann. Zudem erzeugt Anne Beecken transparente Lichteffekte bzw. ein inneres Bilderleuchten durch die Überlagerung von durchscheinenden und durchbrochenen Farbschichten.


Weitere Werke von Anne Beecken sind anlässlich der Heidekultour 2022 am 23.4./24.4. und am 30.4. /1.5. 2022 in der Bahnhofstraße 7, 21244 Buchholz-Sprötze ausgestellt.


Weitere Informationen unter: www.licht-und-leinwand.de


Jörg Sagrauske

(Sprötze/Holzbildhauerei) nimmt schon seit einigen Jahren an der Heidekultour teil. Er fertigt individuelle Formen aus Holz unter dem Titel „Unrunde DrechselDinge“. In großem Respekt vor dem über viele Jahre gewachsenen Baum, bearbeitet er ausschließlich Hölzer von abgestorbenen Bäumen, die er bei Wanderungen bereits auf dem Boden liegend vorfindet. Es geht ihm darum, eine Form zu finden, die dem speziellen einzelnen Holz gerecht wird. Die natürliche lebendige Schönheit einzigartiger Holzmaserungen, die Lebendigkeit in der Maserung von Wurzelhölzern und Astgabelungen kommt ihm besonders entgegen. Es entstehen funktionslose abstrakte Holzobjekte mit weich geschliffenen Oberflächen, die man mit der Hand berühren kann und deren Ruhe und gleichzeitig innere Lebendigkeit der Maserungszeichnung, des Borkenansatzes, der Rundungen, der teils bearbeiteten teils belassenen Oberflächenstrukturen wiederum den Betrachter berühren können.


Weitere Werke von Jörg Sagrauske werden anlässlich der Heidekultour 2022 am 23./24.4. und am 30./1.5. von 11 bis 18 Uhr in der Sprötzer Bahnhofstraße 7, 21244 Buchholz - Sprötze ausgestellt.


Erika Schill

(Drestedt/Öl-Malerei) beschlich als ehemalige Dienstleisterin im Erzieherinnenberuf der Wunsch, Arbeitsergebnisse zu schaffen, die bleiben. Aus diesem Wunsch heraus ließ sie sich technisch privat elf Jahre in der Malschule von Stefan Schmarje (z. Zt. in Stade ansässig) als naturalistische Ölmalerin ausbilden und hat einige beeindruckende gekonnte, detaillierte, naturalistische Gemälde angefertigt, die ihre Wohnräume hochwertig ausstatten. Darunter sind Blumenstillleben, Landschaftsbilder und auch Menschenbilder. In unserer Ausstellung zeigt sie u. a. ein Kinderportrait im Profil. Das Gesicht des Mädchens erhielt im Malprozess zunehmend das Antlitz einer Verwandten. Damit löste sich das Gemälde von der Bildvorlage und das reale Umfeld der Malerin fließt ins Motiv ein. Zusätzlich präsentiert Erika Schill ein großformatiges Schlüsselwerk, das bereits zuvor in der Kunststätte Bossart gezeigt wurde. Eine frei entwickelte bildnerische Komposition aus Formen in gedeckten Tönen offenbart eine abstrakte Problemlösungsstrategie in einem kritischen Lebensmoment. Dadurch hat das Bild identitätsstiftende Bedeutung und ist Zeugnis ihrer künstlerischen Eigenständigkeit, ihrer kreativen Produktivität und damit Grundlagenwerk ihres künstlerischen Selbstverständnisses.


Weitere Werke von Erika Schill können nach Terminabsprache unter garteneri@gmx.de besichtigt werden.


Hubert Schill

(Drestedt/Metallskulpturen) findet bereits seit 20 Jahren bei anderen Metallkünstlern Anregungen, die er mit großem Interesse und Hingabe nachbaut. Seine Auswahl trifft dabei Objektkombinationen. Die ehemaligen Funktionen einzelner Bestandteile bleiben sichtbar. Dadurch haftet ihnen eine große Bodenständigkeit an. Die Einzelteile werden zu einem neuen Gesamtbild verschweißt. Durch die Kombination wechselt ihr Kontext: Aus Werkzeugteilen werden z. B. Figuren. Diese Kontextdifferenz bringt Betrachter zum Schmunzeln und zur Freude. Dies liegt auch an Wiedererkennungseffekten und an der Neukreation.

Im Laufe der Jahre gelingt es Hubert Schill immer mehr auch freie eigene Metallfiguren zu kreieren. Er geht im Herstellungsprozess sehr sorgsam vor. So fühlt er sich z. B. in die Körper von Figurengruppen ein, um deren Haltungen möglichst realistisch im Metall zu fassen. In der Dönz zeigt er einen Schwan aus Werkzeugteilen.


Weitere Metallobjekte von Hubert Schills können anlässlich der Veranstaltung „Offene Gartenpforte“ am 11. und 12. Juni von

11 bis 17 Uhr, zum Bauernholz 4, 21244 Buchholz-Drestedt oder nach Terminabsprache unter garteneri@gmx.de besichtigt werden.


Christine Zschage

(Drestedt/Modedesign und Schneiderei/Linoldruck) schneidert leidenschaftlich, rest- und rastlos kreativ als Tineforpresident bunte Mode, Röcke, Hosen, Hemden aus Cord und Leinen in Bio-Qualität und fair gehandelten Stoffen aus aller Welt. Gerne versucht sie sich vorschlagsoffen für KundInnenwünsche an Neuem, Besonderem und an ausgefallenen persönlichen Unikaten. Sie beschreibt ihren Stil als farbenfroh, bequem, einzigartig, fair und vor allen Dingen anziehend.


Weitere Produkte der beiden Kunsthandwerkerinnen werden im Rahmen der Heidekultour 2022 am 23./24.4. und am 30.4./1.5. in Otter bei

Finn-Olaf Walter, Schulstraße 1, 21259 in Otter ausgestellt.

Betrachtet und erworben werden können diese auch regelmäßig während der Öffnungszeiten donnerstags zwischen 9 und 17 Uhr im Werkstattladen, Bahnhofstraße 23, 21279 Drestedt.

Weitere Informationen unter: www.derwerkstattladen.net

Presseinformationen

Pressemeldung_Besucherinformation_Heimatmuseum Sprötze Dönz.pdf

Ausstellung


Eine Freilichtausstellung in Carport und Garten

30. April / 1. Mai 2022, 11 - 18 Uhr
Diekwischweg 14, 21244 Buchholz-Trelde

Als dipl. Kulturwissenschaftlerin studierte ich auch zwei Semester Bildende Kunst. Am Ort meiner Kindheit thematisiere ich das heimatliche Umfeld und das Musikalbum „Tagträume“ von Dadanaut (https://dadanaut.de/album/tagtraeume). Zudem präsentiere ich Highlights aus vergangenen Schaffensphasen.




Öffnungszeiten am 30. April und am 1. Mai: 11.00-18.00 Uhr ,


Vorstellung meiner künstlerischen Ansätze:
Führungen von mir durch die Ausstellung an beiden Tagen jeweils um 11. 30 Uhr und 15 Uhr


Andrea Gogl

Diekwischweg 14,

21244 Buchholz-Trelde

0176-63129369

www.ars-aduno.de

andrea.gogl@ars-aduno.de



https://www.heidekultour.de/